Einführung in die vegane Küche beim Sojoladinner

Einführung in die vegane Küche beim Sojoladinner

Vegane Küche, das bedeutet Kochen und Backen ohne tierische Produkte. Bei einfachKochen sind zur Zeit vegane Wochen, auch bei uns kommt nichts auf den Tisch, was tierischen Ursprungs ist. Doch das ist gar nicht so einfach. In vielen Produkten verstecken sich kleine Anteile an Käse oder es werden künstliche Vitamine zugesetzt, die nur mithilfe tierischer Produkte überhaupt hergestellt werden können. Grund genug, sich ausführlich mit der veganen Küche zu beschäftigen.

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Aus diesemn Grund war ich für euch auf dem Sojoladinner, eine von der Vandemoortele-Gruppe organisierte Veranstaltung. Sojola ist eine Marke des belgischen Unternehmens, die auch ein veganes Streichfett anbietet. Hier hatte ich die Gelegenheit, mich mit anderen Bloggern auszutauschen, die schon lange vegan leben, Vorträge zu hören und Tipps zu bekommen und mit dem veganen Koch Björn Moschinski am Herd zu stehen.

Björn Moschinski ist seit 20 Jahren vegan und hat in Berlin ein veganes Restaurant eröffnet, das MioMatto. Er meint, der Geschmack wird von der Zubereitung dominiert, und so kann ein Stück Tofu genauso gut schmecken wie ein Stück Fleisch, denn es kommt vor allem auf die Würze der Marinade an. „Guter Geschmack braucht kein Fleisch“, sagt Moschinski gerne. Wichtig sei, dass man Spaß am Kochen und am Genießen habe, um leckere vegane Gerichte zuzubereiten. Dazu bekommt man eine Ernährung, die reich an Vitaminen und an ungesättigten Fetten ist und voller Antioxidantien steckt. Wer vegan lebt, kann den sogenannten Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen und kann möglicherweise sogar etwas gegen seine Allergien tun.

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Ein Vorurteil, das Veganern oft entgegen gebracht wird: Vegane Ernährung sei ungesund und führe zu Nährstoffmangel. Das stimmt so nicht. Die ADA, die amerikanische Vereinigung der Ernährungswissenschaftler, hat schon vor zehn Jahren bestätigt, eine gut geplante vegane Ernährung sei gut geeignet für alle Lebensformen und biete eine Reihe von Vorteilen. Dazu gehört natürlich, dass man sich im wahrsten Sinne querbeet und bunt ernährt.
Björn Moschinski empfiehlt, den Speisen gesunde Fette hinzuzufügen, viele frische Früchte zu essen, mit Hülsenfrüchten zu kochen und auf die Vitaminzufuhr zu achten (B12, D, C). Wenn man 1x mal jährlich das Blutbild checkt, sollte eigentlich alles ok sein. Und: Vegan muss nicht teuer sein. „Saisonalität ist das neue Bio“, sagt Björn Moschinski und empfiehlt, Obst und Gemüse zu verwenden, das gerade in der Region geerntet wird. Wichtig bei der veganen Ernährung sei es, sich dabei gut zu fühlen und dies anderen auch zu zeigen. Im Supermarkt sollte man nicht denken, „ich darf dieses und jenes nicht“. Sondern: „Ich möchte dies nicht essen, weil ich mich dafür entschieden habe.“

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Ein interessanter Tipp, den ich auf jeden Fall aufgreifen werde, ist es, eine eigene Lunchbox vorzubereiten und mit zur Arbeit zu nehmen, damit man auch mittags gesund und lecker essen kann. Dazu wird es bei einfachKochen bald auch ein paar Ideen geben.

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Beim Sojoladinner haben wir ein paar schöne Rezepte gelernt, die ich auch hier im Blog mit euch teilen werden. Auf dem Menü standen eine Erbsensuppe mit Räuchertofu-Spieß, Selleriefilet mit Mangoldrisotto, Kräutercupcakes und ein Orangenkuchen. Es war lecker!

1 Kommentar

  1. Sehr schöner Beitrag! Es gibt auch viele Sportler, die von einer erheblichen Leistungssteigerung, seit ihrer veganen Ernährung, sprechen. Wichtig ist nur, wie erwähnt, auf die Vitamin B12 Zufuhr zu achten. Ein weiterer Vorteil ist, dass man bei veganer Ernährung nicht auf eine Übersäuerung des Körpers achten muss 🙂

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