Mit Raw Food in den Frühling

Mit Raw Food in den Frühling

Zum bunten Osterfest bereiten wir ein farbenfrohes Rohkost-Gericht zu. Inspiriert hat uns dazu das neue „Koch“-Buch von Boris Lauser, „Go Raw Be Alive!“. Auf 160-Seiten hat der überzeugte Rohkost-Fan alles zusammengetragen, was für Einsteiger an Raw Food Know-How nötig ist.

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Aber was bedeutet überhaupt Rohkost-Küche?

Wer „raw“ isst, verzehrt nur frische, unbehandelte, unverarbeitete und nicht konservierte Nahrungsmittel. Entweder, man verwendet sie roh oder bereitet sie so zu, dass sie keine wertvollen Inhaltsstoffe verlieren. Raw Food bedeutet jedoch nicht, das alles roh verzehrt werden muss. Man nutzt andere Zubereitungsmethoden, so dass die Vitamine und Mineralien in den Lebensmitteln erhalten bleiben. Dazu zählen: Mixen, hacken, dörren, marinieren, keimen, fermentieren und sogar einfrieren. „Ziel ist es, das Maximum an Nährstoffen für den Körper herauszuholen und ihn so wenig wie möglich zu belasten“, schreibt Boris Lauser, der im Alter von 16 Jahren begann, sich von Raw Food zu ernähren.

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Wir essen auch fast nur auf Pflanzenbasis, doch verwenden wir noch häufig den Kochtopf. Selbst für uns ist es noch überraschend, wie vielfältig das Repertoire an Rohkost-Rezepten ist: Quinoa-Pizza, Spinat-Lasagne, Pancakes, Mousse au Chocolat oder sogar Cheesecake kann man so zubereiten.

Die Rezepte in „Go Raw Be Alive“ sind fast 100% vegan, das finden wir klasse. Boris Lauser verwendet jedoch Honig, „weil es ein vollwertiges Süßungsmittel in Rohkost-Qualität mit vielen Nährstoffen und Enzymen ist“, wie er schreibt. Veganer können jedoch den Honig, der in vielen Rezepten vorgesehen ist, mit Kokosblütennektar ersetzen.

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Exotische Zutaten wie eben Kokosblütennektar finden sich überall im Buch. Immer wieder bin ich über Zutaten gestolpert, von denen ich schon einmal gehört hatte, aber die ich nicht immer im Haus habe: Chia-Samen, Kokosblütenzucker, geschälte Hanfsamen, Gerstenmalz oder gemahlene Flohsamenschalen. Wenn man in die kulinarischen Fußstapfen von Boris Lauser treten möchte, muss man dem Küchenregal vorher also ein umfassendes Upgrade verpassen. Dann steht dem rohen Vergnügen nichts mehr im Wege.

Ich habe mich dazu entschieden, eine Cherry-Tomatensuppe und einen Grünen Smoothie nach Rezept von Boris Lauser zuzubereiten.

Grüner Smoothie „Mango Twister“ (ca. 800 ml)

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Zutaten Grüner Smoothie:

3 Orangen
1 kleine, reife Hass Avocado
5 Stücke getrocknete Mango (oder andere Trockenfrüchte)
100g Blattgrün (wir haben Spinat verwendet, Mangold, Römersalat etc. gehen auch!)
250 ml Wasser oder Kokoswasser
1 TL Kokosöl

 

Raw Tomatensuppe aus süßen Cherry-Tomaten (für 4 Portionen)

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Zutaten Tomatensuppe:

500g Cherry-Tomaten
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
60g eingeweichte Cashew-Kerne
800 ml Wasser
2 EL Zitronensaft
60 ml Tamari
1-2 EL Shiro Miso
1/2 TL frisch gemahlenen Pfeffer
1/4 TL Chili

Mit Wakame Alge, Basilikum oder Sesam garnieren.

Die Zubereitung der ungekochten Suppe ist ganz einfach. Man zerkleinert alle rohen Zutaten kurz und gibt es dann alles zusammen in den Mixer. Auf höchster Stufe cremig rühren bis durch die Bewegung des Mixers eine leichte Wärme entsteht. Wir sind ganz begeistert von dieser, süßen, würzigen und frischen Suppe!

 

Kochbuch gewinnen!

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Wenn dir die Rezepte gefallen haben und du dich mit der Rohkost-Küche näher beschäftigen möchtest, hast du die Gelegenheit das Kochbuch „Go Raw Be Alive!“ hier zu gewinnen. Schreibe einfach in die Kommentare, was du an Raw Food spannend findest. Unter allen Kommentaren, die bis zum 5.4.2015 unter diesem Beitrag gepostet werden, verlosen wir ein Kochbuch. Bitte vergiss nicht, deine E-Mail-Adresse mit anzugeben. Denn den Gewinner benachrichtige ich per E-Mail!

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